Das Sport gesund ist, ist wohl unbestritten. Die Meinungen darüber, welche Sportart und welche Trainingsmethode am gesündesten sind, gehen aber weit auseinander. Ein weiterer, oft unbeachteter Aspekt ist die Zeit, an welchem der Sport ausgeübt wird. Die Meisten packen Sport in den Tagesplan, wo er gerade hinpasst, ohne viel darüber nachzudenken. Dabei kann Sport zu gewissen Zeiten, insbesondere am Morgen, sehr viele zusätzliche Vorteile mit sich. Wir wollen diese hier kurz darlegen.

Zeit zum aufwachen

Kommen Sie am Morgen kaum aus dem Bett? Dann geht es Ihnen wie den meisten Deutschen. Die Meisten schleppen sich dann irgendwie in den Tag und verbringen die ersten paar Stunden mit halb geschlossenen Augen. Frühsport kann da Abhilfe schaffen. Ganz egal wie verschlafen Sie zu Beginn sind, nach einer Runde Sport ist jeder wach. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das Gehirn zu Beginn noch schläft – Die Übungen meistern Sie sowieso und danach sind Sie herrlich wach und, nach einer kurzen Dusche, bereit für den Tag.

Kickstart für die Verdauung

Über Nacht begibt sich auch die Verdauung in einen Nachtmodus und wird heruntergefahren. Wer deshalb sein Frühstück verschlafen am Küchentisch zu sich nimmt, dem wird es noch lange schwer im Magen liegen und sich eventuell gar auf der Hüfte festsetzen. Beginnt man den Tag aber mit Frühsport, dann wird nicht nur der Geist aufgeweckt, sondern auch der Körper und die Verdauung. Diese verwertet in der Folge das Frühstück optimal und man startet voller Energie und ohne die Gefahr von Fettpolstern in den Tag.

Keine Zeit für Entschuldigungen

Viele, die sich Sport als guten Vorsatz nehmen, stellen schnell fest, dass es nicht einfach ist, an diesem Vorsatz festzuhalten. Immer wieder kommt etwas dazwischen. Legt man die Sportsession jedoch in die frühen Morgenstunden, dann ist die Chance auf eine Störung (oder einer Ausrede) sehr viel geringer. Somit ist es um ein vielfaches leichter, am guten Vorsatz festzuhalten.